Deutschland und Frankreich drängen auf neue EU-Handelsregeln, um chinesische Marktverzerrungen zu bekämpfen. Beide Länder setzen sich für eine raschere Reaktion im Falle von Handelskriegen ein. Die Initiative von Regierungschefs Friedrich Merz und Emmanuel Macron zielt darauf ab, unfaire Handelspraktiken zu unterbinden.

Die EU soll in Zukunft schneller in der Lage sein, unfaire Handelspartner vom Binnenmarkt auszuschließen. Dieser Vorstoß gilt besonders China. Bisherige Instrumente seien nicht mehr ausreichend, um den Wettbewerb zu schützen.

Die beiden Länder warnen, dass systematische Marktverzerrungen europäischen Unternehmen schaden und die Abhängigkeit von ausländischen Praktiken erhöhen. Sie fordern eine stärkere Handelsabwehr. Die EU müsse im Falle von Handelskriegen rasch handeln.

Die Initiative ist Teil einer breiteren Strategie, um den europäischen Wettbewerb zu schützen. Die Schutzinstrumente sollen die EU besser auf unfaire Praktiken vorbereiten. Die Gespräche mit der EU-Kommission sind im Gange. Die neuen Regeln sollen den Handel fairer gestalten.