Die Deutsche Umwelthilfe hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Diesel-Busse in deutschen Großstädten weiterhin die überwiegende Mehrheit der Busflotte ausmachen. Laut den Daten der Organisation sind im Jahr 2026 immer noch mehr als 60 Prozent der Busse in den größten Städten mit Dieselantrieb ausgestattet.
Die Studie basiert auf Daten der Deutschen Bundesstädtebund und der Deutschen Verkehrssicherheitsstelle. Sie analysiert die Verkehrsstruktur in elf Großstädten, darunter Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. In diesen Städten ist der Anteil der Diesel-Busse im Vergleich zu 2022 leicht gesunken, bleibt aber dennoch hoch.
Die Deutsche Umwelthilfe betont, dass der Übergang zu elektrischen Bussen weiterhin langsamer verläuft als notwendig. Expert:innen der Organisation warnen, dass die Verkehrsverschmutzung und die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung weiterhin bestehen. Die Studie fordert eine beschleunigte Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge.
Die Verzögerung bei der Elektromobilität in der Öffis wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die hohen Investitionskosten, die mangelnde Infrastruktur und die geringe politische Priorität. In einigen Städten gibt es jedoch bereits Pilotprojekte, die zeigen, dass eine rasche Umstellung möglich ist.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Klimapolitik, die auch den öffentlichen Nahverkehr in den Fokus stellt. Die Deutsche Umwelthilfe betont, dass der Ausbau der Elektromobilität in der Öffis eine zentrale Herausforderung für die Zukunft der Städte darstellt.



























