Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins auf 3,75 bis 4,00 Prozent festgehalten. Dies bestätigte der Zentralbankrat in Washington. Die Zinsspanne bleibt damit unverändert. Die Entscheidung folgt auf die erste Zinserhöhung im Jahr 2026 im September. Eine große Mehrheit der Volkswirte hatte eine Zinspause erwartet.
Die Fed-Chef Kevin Warsh gab die Überraschung erst auf einer Pressekonferenz bekannt. Er betonte, dass die Zinspolitik weiterhin auf die Inflation und die Wirtschaftsdaten ausgerichtet bleibt. Die Anleger reagierten mit Vertrauen. Die Börsen in Europa blieben stabil.
Die Märkte konzentrieren sich weiterhin auf die Zinsentscheidung der EZB. Am Nachmittag wird der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank erwartet. Die Wall Street hält den Blick auf die Firmenbilanzen von Microsoft und Alphabet. Die Investoren verarbeiten die Ergebnisse der US-Tech-Konzerne.
Die Zinspause der Fed wird von den Analysten als strategische Entscheidung bewertet. Sie soll die Wirtschaft stabilisieren und gleichzeitig die Inflation unter Kontrolle halten. Die nächste mögliche Erhöhung wird im Dezember erwartet. Die Märkte sind bereit für eine weitere Anpassung der Geldpolitik.

























