Deutschland wird erneut von Griechenland zur Zahlung von Reparationen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg aufgefordert. Der griechische Staatspräsident Konstantinos Tasoulas betonte bei Gedenkfeiern zum 83. Jahrestag des Massakers von Lyngiades, dass die Forderungen Griechenlands «rechtmäßig und nicht verjährt» seien. Die Forderungen umfassen bis zu 341 Milliarden Euro.
Die griechische Regierung wirft Deutschland vor, historische Verpflichtungen nicht erfüllt zu haben. Tasoulas betonte, dass die Ansprüche der griechischen Republik weiterhin bestehen. Die deutschen Behörden sehen die Reparationsfrage als rechtlich abgeschlossen an. Die Forderungen sind Teil eines langjährigen politischen und historischen Kontroversen.
Die Forderungen nach Reparationen für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg sind ein wiederkehrendes Thema zwischen Griechenland und Deutschland. Die griechische Seite betont, dass die Verpflichtungen nicht erfüllt wurden. Deutschland hält dagegen, dass die Reparationsfrage bereits in der Vergangenheit abgeschlossen wurde. Die Situation hat historische und politische Dimensionen.




















