Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Kulturfinanzierung für Berlin in Frage gestellt, nachdem die Linke nach dem Wahlsieg an die Macht gekommen ist. Weimer kritisiert den „offen zur Schau getragenen Antisemitismus“ der Partei und droht indirekt mit der Streichung von Fördergeldern. Der Bund plant, Berlin im kommenden Jahrzehnt fast drei Milliarden Euro für kulturelle Projekte zu geben. Weimer bindet die Finanzierung an Bedingungen, um den antisemitischen Diskurs zu bekämpfen. Die Linke bestreitet die Vorwürfe und betont, dass die Partei keine antisemitischen Tendenzen habe. Die Debatte um die Kulturpolitik und die Rolle der Linke in der Regierung wird intensiv geführt. Die Entscheidung über die Finanzierung könnte im nächsten Jahr gefällt werden.