Neue Vorgaben in Russland verpflichten Medizinstudierende, bereits vor Abschluss ihres Studiums in Provinzkliniken zu arbeiten. Dieser Pflichtdienst sorgt bei vielen Studierenden für Unzufriedenheit und führt zu einem Rückgang der Bewerbungen an medizinischen Universitäten. Obwohl Spitzenuniversitäten weiterhin 1500 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, wird das Bildungsangebot dadurch weniger attraktiv. Die Regelung gilt als Teil einer umstrittenen Reform, die den Bedarf an medizinischem Personal in abgelegenen Gebieten decken soll. Viele Studierende fürchten, dass der Pflichtdienst ihre Karriere beeinträchtigen könnte. Die Situation wirft Fragen über die Auswirkungen auf die medizinische Ausbildung und die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Land auf.
Medizinstudierende meiden Russland aus Angst vor Pflichtdienst





























