Papst Leo XIV. Hat während seiner Frankreich-Reise Europa erneut aufgefordert, sich an die Werte seiner Gründungsväter zu erinnern. In einer Rede in Metz betonte er die Bedeutung von Völkerrecht, Dialog und Multilateralismus. Er warnte vor einer zunehmenden Barbarei in den Beziehungen zwischen Staaten.

Der Papst kritisierte scharf die aktuelle politische Situation, ohne direkt Namen zu nennen. Er verwies auf eine „Abwärtsspirale“, die Europa bedrohe. Gleichzeitig betonte er die „beispiellose Begegnung zwischen Völkern und Kulturen“, die zur kreativen Wiederentdeckung der europäischen Wurzeln führe.

Leo XIV. Betonte, dass Europa sich auf den Geist seiner Vorgänger besinnen müsse. Er verglich Europa mit einer „unfruchtbaren Großmutter“, die jedoch noch Hoffnung auf eine neue Blüte ausstrahle. Seine Rede markierte den Abschluss seiner viertägigen Reise in Frankreich.

Die Rede des Papstes wurde als Aufruf zur Versöhnung und zur Erinnerung an gemeinsame Werte verstanden. Die Kritik an der Politik der Gegenwart blieb jedoch deutlich.