Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach einem Gegenangriff der Ukraine erneut Drohnenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew intensiviert. Während des Besuchs des deutschen Kanzlers Friedrich Merz in der Stadt lösten mehrere Drohnenalarme aus. Die ukrainische Regierung meldete Einschläge und Trümmer auf dem Boden. Die Angriffe fanden kurz nach der Ankunft Merz’ statt und wurden von der Stadtverwaltung bestätigt. Eine Brücke im Stadtgebiet wurde beschädigt, was die Sicherheitslage weiter verschärft.

Die ukrainische Regierung fordert weiterhin, den russischen Satelliten-Internetdienst Rasswet zu blockieren, was Moskau als Provokation wahrnimmt. Russland reagiert mit Drohungen und erweitert seine Angriffe. Die russische Regierung warnt, dass die Eskalation allein auf der Verantwortung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beruhe. Gleichzeitig baut Russland an einem eigenen Satelliten-Internetdienst, um den US-System Starlink zu ersetzen.

Der Besuch von Merz in Kiew war ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Der Kanzler appellierte direkt an Putin, den Krieg zu beenden, und betonte, dass die Angriffe auf Zivilisten aufhören müssten. Die ukrainische Regierung kündigte zusätzliche Militärhilfe an, um die Verteidigung zu stärken. Die internationale Gemeinschaft bleibt dabei gespalten, während die Spannungen zwischen Russland und den westlichen Ländern weiter anwachsen.