Russland hat ein Teil des Exportverbots für Diesel aufgehoben, nachdem die USA vorübergehend Sanktionen gegen russischen Diesel ausgesetzt haben. Der Deal wurde nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und russischem Präsident Wladimir Putin vereinbart. Laut Medienberichten sollen Hunderttausende Tonnen Diesel aus Russland an die USA geliefert werden. Die Vereinbarung folgt auf eine Entscheidung der US-Regierung, die Sanktionen gegen russischen Diesel zu lockern, um Spritpreise zu senken.
Der Kreml bestätigte den Deal, doch ukrainische Behörden kritisierten die Vereinbarung scharf. Zuvor hatte die Ukraine nach dem Diesel-Deal einen massiven Angriff auf 13 Regionen verzeichnet. Moskau meldete in der Folge 560 ukrainische Drohnen als Verlust. Gleichzeitig bestätigte die deutsche Bundesregierung, dass die Sanktionen gegen Russland weiterhin in Kraft bleiben. Die EU hat ihre Sanktionen gegen Russland nicht zurückgezogen.
Der Diesel-Deal wird als Teil einer strategischen Bewegung angesehen, die die Beziehungen zwischen Russland und den USA beeinflusst. Experten bezeichnen die Maßnahmen als Versuch, den Westen zu beeinflussen und das Vertrauen in die westlichen Länder zu untergraben. Die Ukraine sieht den Deal als Verstoß gegen die internationalen Normen und als Unterstützung des russischen Angriffskrieges. Die Situation bleibt spannend, da die Folgen des Deals auf politischer und militärischer Ebene noch nicht vollständig abgeschätzt werden können.
























