Ein Mann ist in der Gemeinde Trappes nahe Paris bei Schüssen getötet worden, vier weitere Personen wurden verletzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Vorfall als «rassistischen Terroranschlag» verurteilt und betonte, dass es einen Wendepunkt im Leben der Nation darstelle. Er besuchte die betroffene Gemeinde, um seine Anteilnahme zu zeigen und die Situation vor Ort zu besprechen.
Die Ermittlungen der Anti-Terrorstaatsanwaltschaft haben begonnen. Laut Medien wird ein islamfeindliches Motiv vermutet. Ein Mann feuerte mit einer automatischen Waffe aus einem Auto auf Menschen. Die genaue Identität des Täters ist bislang nicht bekannt. Der Bürgermeister der Gemeinde Trappes sprach von einem rassistischen Anschlag.
Der Vorfall ereignete sich in der Region Paris, wo bereits zuvor Ausschreitungen und Demonstrationen stattfanden. Die Regierung in Paris versucht, neue Krawalle zu vermeiden. Die Partei von Marine Le Pen hält am gleichen Samstag ihren Kongress ab, was als Provokation angesehen wird. Die Lage bleibt spannend, und die Ermittlungen laufen weiter.
























