Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler und SPD-Politiker, steht unter Druck nach seinem Besuch bei Wladimir Putin. Die SPD diskutiert innerhalb der Partei den möglichen Parteiausschluss des Altkanzlers. Mehrere SPD-Verbände und politische Akteure fordern eine Suspendierung oder einen Ausschluss, da Schröders Treffen mit dem russischen Präsidenten als politisch unangemessen angesehen wird.

Der NRW-Spitzenkandidat Jochen Ott kritisierte Schröders Handeln deutlich, wobei er zugleich Zweifel an einem konkreten Parteiausschluss äußerte. Zudem forderten politische Gruppierungen aus der SPD und den Grünen eine klare Positionierung. Die Debatte hat sich in den letzten Tagen verschärft, insbesondere nach Schröders Geburtstagsbesuch bei Putin.

Der Streit um Schröder ist Teil einer größeren Diskussion innerhalb der SPD über die Parteiführung und die Haltung gegenüber russischen Politikern. Die Kritik konzentriert sich auf die Verantwortung der Partei und die Wahrung ihrer Werte. Die Situation hat die innere Politik der SPD in den Fokus gerückt und könnte zu weiteren Entscheidungen führen.