Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Samstag in Bremen bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit vor einer Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gewarnt. In seiner Rede betonte er, dass extremistische Kräfte eine „Lust an der Zerstörung“ ausleben und damit die innere Einheit Deutschlands gefährden.
Steinmeier verwies auf die historische Bedeutung des Tages und erinnerte an die bewegende Geschichte der deutschen Vereinigung. Er betonte, dass die Demokratie in der heutigen Zeit ernsthaft in Gefahr sei. Extremistische Kräfte, die politische Demagogie praktizieren, würden andere Menschen verhöhnen und bedrohen.
Die Rede fand im Rahmen eines zentralen Festakts in Bremen statt. Steinmeier warb für eine „entschlossene Verteidigung der Demokratie“ und unterstrich die Notwendigkeit, die Grundordnung zu schützen. Er warnte vor einer Vertrauenskrise in der Gesellschaft, die durch extremistische Tendenzen verstärkt werde.
Der Tag der Deutschen Einheit markiert die Wiedervereinigung des Landes im Jahr 1990. Steinmeier betonte, dass die Einheit nicht nur historisch, sondern auch heute noch ein zentrales Anliegen sei. Er appellierte an die Bevölkerung, die Demokratie zu verteidigen und die innere Einheit zu bewahren.


























