US-Präsident Donald Trump hat die geplante Live-Übertragung der Hinrichtung des verurteilten Attentäters Nidal Hasan abgesagt. Die Entscheidung folgt auf starken öffentlichen Druck. Hasan, der 2015 bei der US-Armee in Fort Hood einen Massaker verübt hatte, wird durch ein Erschießungskommando getötet. Trump hatte zuvor geäußert, dass Informanten erschossen werden sollten, doch er verzichtete auf die Live-Übertragung der Hinrichtung.

Die Absetzung der Übertragung wurde von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth initiiert, der die Live-Übertragung der Hinrichtung vorgeschlagen hatte. Trump bestätigte am Donnerstag, dass das Ereignis nicht öffentlich gezeigt werden werde. In einem Posting erklärte er, dass Hasan „wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben“ werde, doch die Hinrichtung werde nicht übertragen.

Die Entscheidung löste eine Debatte aus, da Trump zuvor eine harte Haltung gegenüber Informanten gezeigt hatte. In einer früheren Rede hatte er gefordert, alle „Leaker“ zu erschießen. Dennoch zeigte er sich in diesem Fall flexibel und gab den Plan auf, um öffentliche Kritik zu vermeiden. Die Hinrichtung wird dennoch im Rahmen der militärischen Prozedur stattfinden.