Das 191. Oktoberfest in München begann am Samstag mit einem traditionellen „O’zapft is“-Ritual. Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen stach das erste Fass an und stieß mit Ministerpräsident Markus Söder an. Der Anstich dauerte zwei Schläge, was im Vergleich zu früheren Jahren eine kurze, aber symbolische Zeremonie war.
Zur Eröffnung strömten Tausende Menschen in die Innenstadt, was zu massiven Verkehrsbehinderungen und einem Andrang an den Eingängen der Bierzelte führte. Viele Zelte waren bereits überfüllt und mussten schließen. Die Wiesn, das größte Volksfest der Welt, zeigte sich wie immer in voller Pracht, mit traditionellen Trachten und einem lebhaften Treiben.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär war unter den Politikern vor Ort und begeisterte mit ihrem zartrosanen Wiesn-Look. Die politische Präsenz war deutlich spürbar, doch das Herz des Festes blieb das Volk. Die ersten Maß Bier wurden erst nach Stunden serviert, was den Erwartungen der Besucher entsprach.
Die Eröffnung markierte einen kleinen, aber bedeutenden Wandel: Der erste grüne Oberbürgermeister startete das Oktoberfest – doch die Wiesn blieb wie immer: voll, lebendig und unverändert.























