Marine Le Pen, führende Rechtsnationale Frankreichs, hat den Ton gegenüber Russland verschärft und distanziert sich von Moskau. Sie lehnte Sanktionen gegen Russland ab und forderte einen engeren Kontakt zwischen Russland und der NATO. Zuletzt zeigte sie jedoch klarere Abneigung gegenüber dem Kreml. In einer Erklärung betonte sie, dass die Außenpolitik Frankreichs in Paris, nicht in Moskau, entschieden werde.

Die französische Rechtsextreme kritisierte die Versuche Russlands, durch Einschüchterung oder Druck die politischen Entscheidungen Frankreichs zu beeinflussen. Sie warf Russland vor, einen direkten Einfluss auf die nationale Politik zu versuchen. Diese Haltung steht im Kontrast zu früheren Äußerungen, in denen sie eine enge Zusammenarbeit mit Russland favorisierte.

Gleichzeitig setzte US-Präsident Donald Trump verschärfte Sanktionen gegen Russland in Kraft. Diese Maßnahmen umfassen Einreiseverbote, Strafzölle und eingefrorene Vermögen. Russland reagierte scharf und kritisierte die US-Handlungen. Die Sanktionen sollen den Kreml im Ukraine-Krieg stärker unter Druck setzen.

In Russland selbst wird derzeit ein neues Parlament gewählt. Behörden meldeten einen Cyberangriff auf das elektronische Wahlsystem in Moskau. Die Sicherheit des Systems wurde jedoch als gewährleistet beschrieben. Die Wahl wird als nicht frei wahrgenommen.