Polizei hat am Dienstag 2000 Schüler in Frankreich verhaftet, nachdem sie erneut auf die Straße gegangen waren. Die Demonstranten protestierten gegen eine neue Bildungsreform, die von der Regierung vorgeschlagen wurde. Die Maßnahmen wurden in mehreren Städten im Norden und Osten des Landes durchgeführt.
Die Verhaftungen erfolgten nach einem erneuten Aufruf zur Demonstration, der von studentischen Organisationen ausgerufen wurde. Laut Berichten wurden die Demonstranten in der Regel friedlich, doch die Polizei setzte einen hohen Einsatz ein, um die Versammlungen zu stoppen. Die Zahl der Verhafteten entspricht dem Durchschnitt der vergangenen Wochen, in denen ähnliche Aktionen stattfanden.
Die Bildungsreform, die seit Monaten umstritten ist, sieht eine Erhöhung der Schulgebühren und eine Veränderung der Lehrpläne vor. Die Studenten kritisieren die Reform als zu kostspielig und als Eingriff in die Bildungsfreiheit. Die Regierung betont jedoch, dass die Reform notwendig sei, um die Qualität der Bildung zu verbessern. Die Situation hat in den letzten Monaten zu mehreren Demonstrationen und Verhaftungen geführt.



























