Die deutsche Bundesregierung hat am 1. Mai 2026 das 65-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei gefeiert. Das Abkommen aus dem Jahr 1961 ermöglichte die Zuwanderung von Arbeitskräften aus der Türkei in das Deutsche Reich. Laut Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge haben bis heute über 1,2 Millionen Türken in Deutschland gearbeitet. Viele von ihnen haben ihre Heimat im Land der Bundesrepublik gefunden.

Das Abkommen war ursprünglich als temporäre Arbeitsmigration konzipiert. Doch die Realität zeigte, dass viele der Zuwanderer nicht mehr in die Türkei zurückkehren wollten. Die Integration in die deutsche Gesellschaft war oft schwierig, doch für viele war das Leben in Deutschland ein Erfolg.

Die Migration aus der Türkei begann in den 1960er Jahren mit der Suche nach Arbeitsplätzen in der Industrie. Die türkischen Arbeiter trugen dazu bei, die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands zu beschleunigen. Im Laufe der Jahre wuchs die Zahl der türkischen Einwanderer, und viele von ihnen stiegen in die deutsche Gesellschaft ein.

Die türkische Gemeinschaft in Deutschland ist heute eine der größten im Land. Sie hat sich in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Kultur und Politik engagiert. Das Anwerbeabkommen hat nicht nur die Migration beeinflusst, sondern auch die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei.