Die Ukraine hat am Donnerstag erneut ein Ölzentrum in St. Petersburg angegriffen, berichtete die russische Regierung. Laut Angaben der Behörden wurden dabei Ölanlagen und ein Logistikzentrum getroffen. Ein Mensch verlor sein Leben. Die Ukraine bestätigte den Angriff und meldete gleichzeitig einen massiven Beschuss ihrer eigenen Energieinfrastruktur mit Toten.

Die Angriffe erfolgten im Rahmen der Kriegsaktionen der ukrainischen Streitkräfte, die nach Angaben der ukrainischen Regierung gezielt auf strategische Ziele der russischen Armee abzielen. Die ukrainische Seite betonte, dass die Angriffe nicht gegen zivile Ziele gerichtet waren. Gleichzeitig warnte die ukrainische Regierung vor weiteren Angriffen auf Energieanlagen, die für die Versorgung der Bevölkerung von entscheidender Bedeutung sind.

Die US-Regierung hatte zuvor eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland angekündigt, bei der keine Energieinfrastrukturen angegriffen werden sollen. Der Präsident Donald Trump hatte diese Maßnahme als Teil seiner Versuche, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu verbessern, begründet. Die ukrainische Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnte diese Maßnahme ab und setzte stattdessen gezielte Angriffe auf russische Ziele fort.

Die Angriffe auf Energieanlagen in St. Petersburg sind Teil einer strategischen Offensive der ukrainischen Streitkräfte, die darauf abzielen, die russische militärische Fähigkeit zu schwächen. Gleichzeitig wird die Ukraine von den USA unterstützt, wobei die Versorgung mit Satelliteninternet durch Starlink eine zentrale Rolle spielt. Die ukrainische Regierung betont, dass die Angriffe nicht gegen zivile Ziele gerichtet sind, sondern ausschließlich gegen militärische und strategische Ziele.