Die Ukraine berichtete am Sonntag von Angriffen auf Energieanlagen, darunter ein Kraftwerk in Kiew und Anlagen im Nordosten des Landes. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Angriffe, wobei er betonte, dass Russland die von US-Präsident Donald Trump angekündigte „Energie-Waffenruhe“ nicht respektiert habe. Trump hatte zuvor eine Pause im Einsatz von Energie-Attacken zwischen Russland und der Ukraine verkündet, doch bislang gab es keine belegbare Vereinbarung.

Selenskyj erklärte, dass die Angriffe auf die Energieinfrastruktur die Versorgungssicherheit der Ukraine gefährden und die Bevölkerung in Gefahr bringen. Die Angriffe auf die Kraftwerke und Energieanlagen im Nordosten störten die Stromversorgung und verursachten Schäden an der Infrastruktur. Die ukrainische Regierung warf Russland vor, die Waffenruhe zu missachten und weiterhin militärische Aktionen zu starten.

Die EU-Außenminister beraten aktuell über eine neue Runde von Sanktionen gegen Russland, die über 1.600 Personen und Organisationen umfassen könnte. Die EU-Kommission kritisiert das Vorgehen der USA, insbesondere die Annäherung Trumps an Russland. Zudem bleibt die Position Moskaus unklar, da Russland bislang keine Bestätigung der Waffenruhe gegeben hat. Die Situation bleibt spannend, da die Ukraine weiterhin unter den Angriffen leidet und die internationale Gemeinschaft auf eine klare Haltung wartet.