Die Ukraine hat neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab dies bekannt, nachdem er sich wegen der einseitigen Vereinbarung mit US-Präsident Donald Trump „verraten“ fühlte. Die Entscheidung folgt auf eine kurze Pause, nach der die ukrainischen Streitkräfte erneut Angriffe starten werden. Selenskyj kritisierte Trumps Mangel an Geheimdienstdaten und die Drosselung des Satelliteninternetdienstes Starlink.

Die ukrainische Regierung berichtet über die Wiederherstellung der Satellitenkommunikationsverbindung Starlink. Dieser Dienst war während der Angriffe unterbrochen und wurde als entscheidend für die militärische Kommunikation angesehen. Selenskyj warf Trump vor, durch die Unterbrechung des Dienstes die Sicherheit der ukrainischen Streitkräfte zu gefährden.

Die Angriffe auf russische Energieanlagen werden von der Ukraine als Reaktion auf die Angriffe Russlands auf die ukrainische Infrastruktur begründet. Die ukrainische Regierung warnt vor einem bevorstehenden Winter ohne Strom und Wasser. Selenskyj fordert weiterhin Unterstützung von Europa und betont die Notwendigkeit von militärischer und technischer Hilfe.

Die Spannung zwischen Kiew und Washington hat sich verschärft. Trump hatte zuvor eine einseitige Vereinbarung mit Russland unterstützt, wonach Angriffe auf Energieanlagen gegenseitig unterbleiben sollten. Selenskyj wirft Russland vor, diese Vereinbarung zu missachten. Die ukrainische Regierung betont, dass die Angriffe auf russische Raffinerien eine Verteidigungsmaßnahme sind.

Die Situation bleibt hochspannungsvoll. Die ukrainische Regierung setzt auf internationale Unterstützung und betont die Notwendigkeit von Satellitenkommunikation und militärischer Ausrüstung. Die Angriffe auf russische Energieanlagen sind Teil einer umstrittenen Strategie, die sowohl militärische als auch politische Konsequenzen hat.