Die zwölf US-Senatoren, darunter sechs Republikaner, haben den Präsidenten Donald Trump aufgefordert, den vertraglichen Verzicht auf Angriffe auf ukrainische Energieinfrastrukturen mit Russland rückgängig zu machen. Sie argumentieren, dass der Deal die Sicherheitsinteressen der USA gefährdet. Die Senatoren bezeichnen den russischen Präsidenten als Tyrannen.
Die ukrainische Regierung berichtet über erneute Angriffe auf Energie- und Infrastrukturziele durch russische Truppen. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden 39 Ballistische Raketen und 120 Drohnen eingesetzt. Die Angriffe führten zu Todesfällen und verursachten einen Stromausfall bei mindestens 600.000 Haushalten.
Die Angriffe fanden ohne Vorwarnung statt. Selenskyj wirft dem Westen vor, keine Informationen über die geplanten Angriffe erhalten zu haben. Er fordert von Trump harte Sanktionen gegen Russland. Zudem wurde ein Kraftwerk in Kiew durch einen russischen Angriff beschädigt.
Der Deal zwischen Trump und Russland wurde im Zuge der sogenannten „Energie-Waffenruhe“ vereinbart. Dieser Verzicht auf Angriffe auf Energieanlagen war Teil einer diplomatischen Initiative, um den Konflikt zu entlasten. Die Senatoren kritisieren diesen Verzicht als Sicherheitsrisiko.
Die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind Teil eines breiteren Kriegs, der sich in den letzten Monaten verschärft hat. Die baltischen Staaten berichten über zunehmende hybride Angriffe aus Russland. Die ukrainische Regierung bleibt dabei bestehend, unterstützt von der EU und dem Westen.

















