US-Präsident Donald Trump hat am Freitag einen Deal mit russischen Machthaber Wladimir Putin zur Lieferung von 300.000 Tonnen Diesel für den US- und Weltmarkt angekündigt. Die Vereinbarung wurde nach Angaben von Trump als „äußerst erfolgreiches Gespräch“ beschrieben. Das US-Finanzministerium stellte dafür eine temporäre Erlaubnis aus, um die Sanktionen gegen Russland zu umgehen.

Die Entscheidung löste Empörung in der Ukraine aus. Kiew kritisierte den Schritt als Verstoß gegen internationale Verträge und als Unterstützung für Putins Krieg. Die ukrainische Regierung bezeichnete den Deal als „Investition in Putins Krieg“, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte.

Der Diesel-Deal war Teil einer Reihe von Maßnahmen, mit denen Trump versucht, die steigenden Spritpreise in den USA zu bekämpfen. Die Entscheidung unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Trump und Putin, trotz der internationalen Kritik an Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt. Die US-Sanktionen gegen Russland wurden in diesem Fall vorübergehend aufgehoben, um den Diesel-Import zu ermöglichen.

Der Deal markiert einen weiteren Schritt in der Politik Trumps, der oft als unkonventionell und umstritten gilt. Die ukrainische Regierung warnte, dass solche Handlungen die internationale Solidarität untergraben. Die US-Regierung betont jedoch, dass die Lieferung von Diesel für die globale Energieversorgung und die Wirtschaftsstabilität von Bedeutung sei.