Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat die strengen Diesel-Regeln bis Ende 2026 gelockert. Die Veränderung betrifft vor allem den Bundesstaat Kalifornien, der bislang strengere Vorschriften für Diesel-Emissionen verfolgt hat. Die neuen Regelungen ermöglichen es Unternehmen, bis 2026 weiterhin Diesel-Fahrzeuge zu produzieren, solange sie bestimmte Umweltstandards einhalten.

Die Entscheidung folgt auf eine langwandelnde Debatte zwischen der Bundesregierung und den Bundesstaaten. Kalifornien hatte in den letzten Jahren eine eigenständige Regelung eingeführt, die strengere Emissionsgrenzen vorsah. Die Bundesregierung hatte dies als Verstoß gegen die nationale Gesetzgebung angesehen. Nach der Lockerung der Regeln bleibt Kalifornien jedoch mit seinen eigenen Steuern auf Diesel-Fahrzeuge.

Die Lockerung der Regeln wird als ein Schritt angesehen, der die Wirtschaft in den USA zu entlasten versucht. Viele Unternehmen haben aufgrund der strengen Vorschriften Schwierigkeiten, ihre Produktion zu skalieren. Die neue Regelung soll die Produktion von Diesel-Fahrzeugen erleichtern und gleichzeitig den Umweltschutz gewährleisten. Die Bundesregierung betont, dass die neuen Vorschriften weiterhin streng genug sind, um die Umwelt zu schützen.