US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit russischen Präsident Wladimir Putin vereinbart, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den US- und Weltmarkt bereitstellt. Die Vereinbarung erfolgt im Rahmen von temporären Sanktionsausnahmen, die das US-Finanzministerium erteilt hat.

Die Entscheidung löst in der Ukraine Empörung aus. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert den Deal als unverantwortlich und verletzend. In den USA gibt es ebenfalls Widerstand gegen die Maßnahme. Die Sanktionen gegen Russland sind Teil einer internationalen Antwort auf die Invasion der Ukraine.

Die Diesel-Lieferungen sind Teil einer strategischen Vereinbarung, die Trump als „äußerst erfolgreiches“ Gespräch bezeichnet. Die Ausnahmen gelten nur für eine begrenzte Zeit und sind Teil einer größeren Handelspolitik, die Trumps Regierung verfolgt. Die Ukraine warnt vor den Konsequenzen für die Sicherheit und die Energieversorgung.

Die Sanktionen gegen Russland wurden 2014 eingeführt, nachdem Moskau die Krim annektiert hatte. Die USA und ihre Verbündeten haben seitdem umfangreiche Wirtschaftssanktionen verhängt. Trumps Entscheidung zeigt, wie komplex die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind, trotz der anhaltenden Spannungen.