Die Slowakei hat am 15. April 2025 erstmals seit mehreren Jahren militärische Kontakte mit Russland wieder aufgenommen. Dieser Schritt wurde nach Angaben der slowakischen Regierung im Rahmen von bilateralen Sicherheitsdiskussionen unternommen. Die Regierung begründete die Maßnahme mit der Notwendigkeit, die regionale Sicherheit zu stabilisieren und strategische Kooperationen zu fördern.

Die Opposition kritisierte den Schritt als riskant und bezeichnete ihn als eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Ein Sprecher der oppositionellen Partei SNS erklärte, die Wiederherstellung der militärischen Beziehungen zu Russland könne die politische Neutralität der Slowakei gefährden. Zudem sei die aktuelle geopolitische Situation ungewiss, was eine solche Entscheidung unklug erscheine.

Die slowakische Regierung betonte, dass die Kontakte lediglich auf der Ebene von militärischen Beratern stattfinden und keine direkte militärische Zusammenarbeit beinhalten. Die Gespräche dienten der Austausch von Sicherheitsinformationen und der Bewertung gemeinsamer Herausforderungen. Die Regierung betonte zudem, dass die Entscheidung nicht gegen die internationale Sicherheitsordnung verstoße.

Die Wiederherstellung der militärischen Kontakte markiert einen neuen Schritt in der Außenpolitik der Slowakei, die in den letzten Jahren aufgrund der Ukraine-Krise und der Sanktionen gegen Russland eine deutliche Distanz gewahrt hatte. Die Entscheidung zeigt, dass die slowakische Regierung in ihrer Sicherheitspolitik eine neue Richtung einschlagen will.