Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz haben in Kiew neue Gespräche über die Beendigung des Ukraine-Krieges geführt. Die Treffen fanden während intensiver russischer Angriffe statt, bei denen Brücken in der Hauptstadt angegriffen wurden. Selenskyj betonte, dass die USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine planen, um eine Lösung zu finden.

Merz stärkte die Ukraine mit militärischer und finanzieller Unterstützung. Er gab bekannt, dass 1,35 Milliarden Euro für die Energieinfrastruktur bereitgestellt werden. Zudem sollen 16 Abkommen mit der Industrie geschlossen werden. Selenskyj drückte seine Hoffnung auf den deutschen Marschflugkörper Taurus aus, der Ziele bis zu 500 Kilometern entfernt präzise treffen kann.

Die Gespräche fanden im Hintergrund weiterer militärischer Aktionen statt. Russland griff während des Besuchs von Merz in Kiew mehrfach mit Drohnen an. Selenskyj betonte, dass die USA als Vermittler zwischen den Parteien agieren. Er erklärte, dass die Gespräche auf Expertenebene stattfinden und bis Ende Oktober stattfinden sollen. Merz forderte Putin direkt auf, den Krieg zu beenden.

Der Besuch von Merz in Kiew markiert einen weiteren Schritt in der internationalen Unterstützung für die Ukraine. Die Gespräche sind Teil einer größeren Strategie, um den Krieg zu beenden und eine langfristige Lösung zu finden. Die Situation bleibt spannend, da die militärischen Aktionen weiterhin intensiv sind.