Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Dienstagmorgen die ukrainische Hauptstadt Kiew erreicht. Sein Besuch erfolgt im Zuge eines Solidaritätsbesuchs, der als Zeichen der Unterstützung für die Ukraine gegen die russische Invasion gedacht ist. Nur wenige Stunden zuvor hatte die russische Regierung Ausländer in der Stadt aufgefordert, die Region zu verlassen.

Merz traf in Kiew ein, gemeinsam mit der Wirtschaftsministerin, um weitere militärische Unterstützung zu versprechen. Die Regierung hat bereits vorab angekündigt, Abfangdrohnen und weitere Waffen zur Verfügung zu stellen. «Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns», sagte Merz bei seiner Ankunft.

Die russische Seite hatte vor dem Besuch der deutschen Regierung gewarnt, dass der Besuch in der Ukraine nicht ungefährlich sei. Zuvor hatte Moskau auch Ausländer in der Stadt aufgefordert, die Region zu verlassen. Die ukrainische Regierung bestätigte, dass die Sicherheitslage in der Hauptstadt angespannt sei, aber keine konkreten Angriffe auf die Stadt gemeldet wurden.

Der Besuch von Merz in Kiew ist Teil einer diplomatischen Strategie der deutschen Regierung, um die Ukraine weiterhin zu unterstützen. Es ist der zweite Besuch des Kanzlers in der Ukraine während seiner Amtszeit. Die Bundesregierung betont, dass die militärische Unterstützung für die Ukraine unverändert bleibt.