Die russische Regierung hat die staatliche Förderung für Filme eingestellt, die kritische Haltungen gegenüber Behörden darstellen. Laut einer Berichterstattung wird die Unterstützung für Filme, die Korruption oder andere kritische Themen behandeln, nicht mehr gewährt. Dies betrifft insbesondere Dokumentationen und Spielfilme, die politische oder administrative Strukturen in Frage stellen.

Die Entscheidung wurde im Rahmen einer umfassenden Reform der kulturellen Förderpolitik getroffen. Die Regierung begründet die Maßnahme mit der Notwendigkeit, die nationale Identität und Werte zu schützen. Zudem wird betont, dass kritische Inhalte die Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten. Die Förderung wird nun nur für Werke gewährt, die „die Interessen der Nation und der Gesellschaft“ unterstützen.

Die Einschränkung der kulturellen Freiheit ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der politischen Kontrolle über Medien und kulturelle Produktionen diskutiert wurden. Experten warnen vor einer zunehmenden Zensur und der Veränderung der kulturellen Landschaft. Die Entscheidung hat bereits zu Diskussionen in der internationalen Gemeinschaft geführt, insbesondere in Bezug auf die Freiheit der Meinungsäußerung.