Kanzler Friedrich Merz hat am Sonntag einen Solidaritätsbesuch in Kiew absolviert und die Ukraine mit militärischer Unterstützung sowie finanziellen Mitteln gestärkt. Während seines Aufenthalts in der ukrainischen Hauptstadt wurden mehrere Verträge geschlossen, darunter die Lieferung von Abfangdrohnen und Luftabwehrraketen. Zudem wurden 1,35 Milliarden Euro für die Energieinfrastruktur der Ukraine bereitgestellt.

Merz traf sich mit ukrainischen Rüstungsunternehmen wie Diehl, Hensoldt und Quantum, die gemeinsam Milliarden-Deals mit der Ukraine abschlossen. Die Verträge umfassen unter anderem Abfangdrohnen und moderne Waffen. Während seines Besuchs gab es mehrfach Drohnenalarm und ein Einschlag, was Merz dazu veranlasste, klare Worte zu verwenden. Der Kanzler appellierte direkt an Präsident Wladimir Putin: «Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf!»

Zusätzlich stärkte Merz die Ukraine durch finanzielle Mittel und energiepolitische Kooperationen. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine. Während Merz in Kiew war, griff Russland erneut an und zerstörte Brücken in der Hauptstadt. Die ukrainische Regierung hat zudem angekündigt, neue trilaterale Gespräche mit den USA und Russland im Oktober zu planen.