Bundeskanzler Friedrich Merz hat während seines Besuchs in Kiew den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt aufgefordert, den Krieg zu beenden. Die Botschaft kam im Zuge mehrfacher Drohnenangriffe, die die ukrainische Hauptstadt während seines Aufenthalts traf. Merz betonte in einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Notwendigkeit, die Angriffe auf Zivilisten zu stoppen.
Merz reiste wenige Stunden nach einem Drohnenangriff auf der Nordbrücke in Kiew an. Trotz der Gefahr und russischer Warnungen blieb die Delegation unbeeindruckt. Der Kanzler betonte, dass Deutschland weiterhin militärische und energiepolitische Unterstützung für die Ukraine leisten werde. Er forderte Putin erneut auf, den Krieg zu beenden, und betonte die Bereitschaft zu Gesprächen.
Der Besuch in Kiew erfolgt im Kontext einer schwierigen politischen Situation in Deutschland. Die Union steckt im Umfragetief, und schwierige Entscheidungen zu Renten, Pflege und Steuern stehen an. Merz nutzte den Besuch, um eine klare Botschaft an In- und Ausland zu senden. Er betonte, dass die Unterstützung der Ukraine nicht aufgegeben werde, und dass Deutschland sich nicht einschüchtern lasse.























