Galeria, die deutsche Warenhauskette, steht vor einer tiefen Umstrukturierung nach ihrer jüngsten Insolvenz. Handelsexperte Carsten Kortum von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn erklärte, dass eine vollständige Schließung der Kette nicht zwangsläufig sei, aber eine Fortführung mit deutlich weniger Standorten eine mögliche Lösung für die Mitarbeiter sei. Derzeit zählt Galeria 83 Filialen. Kortum betont, dass eine dauerhafte Rettung des gesamten Filialnetzes unwahrscheinlich sei. Die Zukunft der Kette hänge stark von der Fähigkeit ab, Kosten zu senken und die Verkaufszahlen zu steigern. Die Insolvenz markiert einen weiteren Schritt in der Krise der traditionellen Einzelhandelsunternehmen in Deutschland. Viele Filialen wurden bereits geschlossen, und die Restrukturierung wird als notwendig angesehen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die lokale Wirtschaft sind weiterhin unklar.
Handelsexperte sieht Zukunft für Galeria mit weniger Filialen



























