Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Sonntag in Kiew zu einem unerwarteten Besuch gereist. Während seiner Aufenthaltszeit in der ukrainischen Hauptstadt wurden mehrfach Drohnenalarm ausgelöst. Russland setzte Angriffe fort und bombardierte eine Brücke in Kiew. Merz verurteilt die Angriffe als „barbarisch“ und richtet sich direkt an Putin.

Der Kanzler fordert Putin zur Beendigung des Krieges auf. In einer offenen Erklärung betont er, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssten enden. Gleichzeitig betont er die Bereitschaft zu Gesprächen über eine Lösung. Die Luftalarme und Bombardements fanden während des Besuchs statt.

Merz war begleitet von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Vertretern deutscher Rüstungs- und Energieunternehmen. Der Besuch war Teil einer Solidaritätsreise. Die Ukraine wird weiterhin von Deutschland unterstützt, obwohl die Unterstützung in Deutschland zunehmend umstritten ist.

Die Angriffe auf Kiew sind Teil der russischen Offensive. Die Brücke in Kiew wurde von Drohnen angegriffen. Die Sirenen heulten während Merzs Besuchsprogramm. Der Bürgermeister informierte über den Einschlag auf der Nordbrücke. Die Lage bleibt angespannt.