Die Ukraine hat nach der Ankündigung eines Diesel-Imports aus Russland durch US-Präsident Donald Trump erneut Raffinerien angegriffen. Laut Nachrichtenagenturen griff die ukrainische Armee am 15. Oktober erneut Anlagen an, die für den Export russischen Öls genutzt werden. Die Angriffe erfolgten in der Region Donezk, wo mehrere Raffinerien und Lagerstätten beschädigt wurden. Die ukrainische Regierung begründete die Aktion mit der Notwendigkeit, den russischen Ölexport zu unterbrechen.
Die US-Regierung hatte am 14. Oktober einen Deal mit Russland über die Lieferung von 300.000 Tonnen Diesel verkündet. Der Deal wurde von US-Präsident Donald Trump als strategische Entscheidung zur Stabilisierung der globalen Energieversorgung begründet. Experten kritisierten jedoch, dass der Deal die Preise für Diesel in den USA kaum beeinflussen werde. Zudem sah der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Deal als „Geschenk an Putin“ und als Unterstützung für den russischen Krieg.
Der Diesel-Deal zwischen Trump und Putin löste internationale Kontroversen aus. Die Ukraine und Europa sahen den Deal als Verstoß gegen internationale Sanktionen und als Verpflichtung der USA, Russland militärisch zu unterstützen. Die ukrainische Regierung warnte vor einem Bruch mit den USA, falls der Deal nicht abgebrochen werde. Die Situation bleibt hochspannungsvoll, da die ukrainische Armee weiterhin Angriffe auf russische Infrastruktur in der Region durchführt.























