Sechs republikanische Senatoren haben einen Brief an Präsident Donald Trump geschickt, in dem sie den Diesel-Deal mit russischen Energieimporten kritisch betrachten. Die Senatoren aus beiden politischen Lagern fordern Trump auf, das Abkommen mit Präsident Wladimir Putin zu beenden. Sie warnen, dass die Fortsetzung des Deals das Vertrauen der US-Bürger in die Außenpolitik untergraben könnte.

Die Senatoren argumentieren, dass der Deal als Verrat gegenüber dem ukrainischen Volk wahrgenommen werde. Sie betonen, dass die USA weiterhin auf russische Energieimporte angewiesen seien, was im Widerspruch zu den internationalen Sanktionen gegen Russland stehe. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die Fortsetzung des Deals trotz der EU-Kritik.

Der Diesel-Deal wurde im Jahr 2022 geschlossen, als Trump und Putin eine Vereinbarung zur Versorgung der USA mit russischem Diesel unterzeichneten. Die EU hat das Abkommen scharf kritisiert, da es als Verstoß gegen Sanktionen gegen Russland angesehen wird. Dennoch zeigen Daten, dass einige EU-Länder weiterhin russische Energieträger importieren.

Die Kritik der Senatoren spiegelt eine wachsende Unzufriedenheit in den USA gegenüber der Außenpolitik Trumps. Viele Politiker aus dem Republikanischen Lager zeigen sich zunehmend skeptisch gegenüber dem Deal, obwohl Trump bislang seine Position verteidigt hat. Die Situation könnte zu einem weiteren politischen Streit im Kongress führen.