US-Präsident Donald Trump hat am Freitag mit russischem Präsidenten Wladimir Putin einen Deal zur Einfuhr von russischem Diesel vereinbart. Die Vereinbarung folgt auf eine Woche, in der die Ukraine einen massiven Angriff auf 13 Regionen durch russische Truppen verzeichnete. Moskau meldete dabei 560 ukrainische Drohnen als Ergebnis der Angriffe.

Die Vereinbarung zur Lieferung von Hunderttausenden Tonnen Diesel aus Russland wurde von Trump als „großes Geschenk“ bezeichnet. Gleichzeitig kritisierte ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj den Deal als „Investition in den Krieg“ und bezeichnete ihn als „Geschenk an Putin“. Experten betonten, dass die Einfuhr den hohen Dieselpreis in den USA kaum beeinflussen werde.

Die Vereinbarung löste sowohl in der Ukraine als auch in der internationalen Gemeinschaft heftige Reaktionen aus. Ein Reporter konfrontierte Trump mit Selenskyjs Kritik, doch der US-Präsident reagierte knapp und wies die Kritik ab. Zudem kritisierte Trump die südafrikanische Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay, die er als „antidemokratisch“ bezeichnete.

Der Diesel-Deal wird als Teil einer strategischen Entscheidung angesehen, die die US-Russland-Beziehungen beeinflussen könnte. Trump betonte, dass die Vereinbarung die Wirtschaft und die Energieversorgung der USA stärke. Die Folgen der Vereinbarung sind jedoch noch unklar und werden weiter beobachtet.