Präsident Donald Trump hat am Donnerstag ein umstrittenes Abkommen mit russischen Behörden geschlossen, das die Lieferung von Diesel an globale Märkte ermöglichen soll. Die Vereinbarung, die in einer Presseerklärung des Weißen Hauses bekanntgegeben wurde, wird als Unterstützung für die russische Kriegsmaschinerie angesehen. Zuvor hatte Trump bereits eine Entscheidung zur Aufhebung von Sanktionen gegen russischen Diesel verkündet, was von internationalen Beobachtern als unverhältnismäßig und politisch motiviert beurteilt wurde.

Die Vereinbarung wurde nach Angaben der Regierung in Washington in einem Telefonat zwischen Trump und Präsident Vladimir Putin getroffen. Laut offiziellen Angaben soll das Abkommen die globale Versorgung mit Diesel verbessern und gleichzeitig die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Russland stärken. Die Entscheidung löste jedoch heftige Kritik aus, insbesondere von der Ukraine, die den Deal als Verstoß gegen internationale Rechtsvorschriften und als Unterstützung für den russischen Angriff auf das Land ansieht.

Die Entscheidung von Trump folgt auf eine Reihe von politischen Maßnahmen, die in den letzten Wochen in der US-Präsidentschaft diskutiert wurden. Dazu zählen die Aufhebung von Flugbeschränkungen zwischen den USA und Libanon sowie die Kritik an der Verleihung des Friedensnobelpreises. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Sorge auf die zunehmende Politisierung von Handels- und Sicherheitsfragen. Die Vereinbarung mit Russland wird als Zeichen für eine Abweichung von den internationalen Normen und der Verstärkung von Sanktionsverzerrungen interpretiert.