Donald Trump und Wladimir Putin haben am Freitag einen Deal zur Lieferung von Hunderttausenden Tonnen Diesel aus Russland an die USA vereinbart. Die Vereinbarung wurde nach einem Gespräch zwischen den beiden Machthabern bekanntgegeben. Die USA heben dafür vorübergehend Sanktionen gegen russischen Diesel auf. Der Kreml bestätigte den Deal, während ukrainische Behörden scharfe Kritik äußerten.

Die Bundesregierung in Deutschland hält hingegen an den Sanktionen gegen Russland fest. Die EU-Sanktionen sollen weiter gelten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Deal als „Geschenk an Putin“ und kritisierte ihn als Investition in den Krieg. Fachleute betonten, dass die Lieferung den hohen Dieselpreis in den USA kaum beeinflussen werde.

Der Deal löste in der Ukraine und in Europa Verwirrung aus. Viele befürchten, dass die Vereinbarung den Bruch zwischen der Ukraine und den USA beschleunigen könnte. Zudem wird diskutiert, ob der Deal die internationale Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beeinflussen wird. Die USA stehen angesichts gestiegener Spritpreise unter Druck, und die Vereinbarung könnte als Versuch gesehen werden, die Wirtschaft zu stabilisieren.