Rund 68 Menschen kamen bei einer Zugskollision in Spanien ums Leben. Die Unfallstelle lag in der Region Urda. Nach Angaben der Behörden war der Zusammenstoß zwischen zwei Hochgeschwindigkeitszügen verursacht worden. Die genaue Ursache der Kollision wird noch untersucht.

Nach dem Unglück riefen rechtsextreme Gruppen zu Demonstrationen auf. Etwa 1500 Menschen trafen sich vor dem Transportministerium in Madrid. Die Polizei musste Tränengas einsetzen, um die Versammlung zu kontrollieren. Die Demonstranten forderten eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an den Eisenbahnen.

Die Unfallursache ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Es wird geprüft, ob menschliches Verschulden oder technische Defekte eine Rolle spielten. Die Beteiligten werden in den nächsten Tagen befragt. Die Regierung hat bereits angekündigt, eine Untersuchung zu starten, um die Sicherheit der Schienenverkehrssysteme zu verbessern.

Die Zugskollision markiert einen weiteren schweren Unfall im Schienenverkehr Spaniens. In den letzten Jahren gab es mehrere Vorfälle, bei denen Menschenleben verloren gingen. Die Sicherheitsbehörden arbeiten intensiv daran, die Risiken im Schienenverkehr zu minimieren.