Ein schwerer Unfall auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla hat in Spanien mindestens 64 Tote und 80 Verletzte geführt. Die Kollision zweier Züge, die am 28. Oktober 2026 stattfand, ereignete sich auf einer Strecke, die als besonders sicher gilt. Laut Angaben des Regionalpräsidenten war der Unfall Teil einer Serie schwerer Zugunfälle in diesem Jahr.

Die Kollision ereignete sich, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge aufeinanderstießen. Mehr als 500 Passagiere waren in beiden Zügen untergebracht, darunter auch ein Baby. Die genaue Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt, aber Experten warnen vor Sicherheitslücken im Hochgeschwindigkeitsnetz. Einige der Verletzten wurden in kritischer Verfassung ins Krankenhaus gebracht.

Die Tragödie hat politische und öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Der spanische König Felipe VI. Brach eine Militärübung vorzeitig ab, um nach Madrid zu reisen und seine Trauer zu zeigen. Zuvor hatte bereits im Januar ein weiterer Hochgeschwindigkeitszugunfall in Andalusien 46 Menschen das Leben gekostet. Die Sicherheitsbehörden untersuchen nun, ob es systematische Mängel im Schienenverkehr gibt. Die Kollision hat auch Fragen zu den Sicherheitsmaßnahmen im Hochgeschwindigkeitsnetz aufgeworfen.