Audi-Chef Gernot Döllner hat im Oktober 2026 ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington organisiert. Die Aktion löste bei Kunden und Gewerkschaften Empörung aus. Kunden drohten mit einem Boykott, da sie den Auftritt als PR-Fehler wahrnahmen. IG Metall forderte von Audi Perspektiven für das Werk in Neckarsulm, das von Schließungsdrohungen bedroht wird.
Die Gewerkschaft IG Metall verlangte nach dem Treffen klare Zusagen für das Neckarsulmer Werk. Die Investitionen in die USA seien ein Thema, das die Zukunft des Werks beeinflusse. Döllner betonte, dass das Treffen nicht gegen eigene Richtlinien verstoßen habe. Der Autobauer verteidigte das Vorgehen, obwohl Kritik aus verschiedenen Richtungen kam.
Der Streit um die Investitionen in den USA und die Zukunft des Neckarsulmer Werks hat die Beziehung zwischen Audi und seinen Kunden sowie Gewerkschaften belastet. Die Aktion von Döllner hat gezeigt, wie politische Entscheidungen im Unternehmen aufgegriffen und kritisiert werden. Die Situation bleibt unklar, bis Audi konkrete Maßnahmen für das Werk präsentiert.

















