Audi-Chef Gernot Döllner hat bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump den Bau eines neuen Werks in Georgia angekündigt. Die Investition beträgt 4,2 Milliarden US-Dollar. Döllner dankte Trump für seine Unterstützung und betonte die strategische Bedeutung der Partnerschaft.

Die Veranstaltung fand in Michigan statt. Trump lobte die Investition als Zeichen für wirtschaftliche Stärke. Döllner betonte die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA. Gleichzeitig kritisierten Mitarbeiter des Volkswagen-Konzerns den Auftritt als unangemessen.

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo bezeichnete den Auftritt als beschämend. Sie warf Döllner vor, bei einer Veranstaltung voller rassistischer und sexistischer Äußerungen aktiv für Trump zu werben. Andere Kritiker nannten den Einsatz als Wahlkampfhilfe für einen Autokraten.

Die Investition in Georgia steht im Kontrast zu Arbeitsplatzverlusten in Deutschland. Die SPD kritisierte den Auftritt als Unterstützung für einen autoritären Präsidenten. Die Reaktionen innerhalb des VW-Konzerns sind stark.

Die Wahlkampfveranstaltung war Teil der Midterm-Wahlkampagne. Trump nutzte den Auftritt, um seine Wirtschaftspolitik zu präsentieren. Die Investition von Audi wird als Symbol für US-amerikanische Wirtschaftsstrategie gesehen. Die Kritik aus Deutschland bleibt jedoch unverändert.