Audi-Chef Gernot Döllner hat bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump ein neues SUV-Werk in Georgia, USA, angekündigt. Die Ankündigung erfolgte während eines Events, bei dem Trump seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit verteidigte. Laut den Medien will Audi vier Milliarden US-Dollar investieren, um das Werk zu finanzieren. Das Projekt ist jedoch noch nicht endgültig entschieden.
Die Ankündigung löste Empörung in Deutschland aus. Die SPD kritisierte den Auftritt des Audi-Vorstandschefs als Wahlkampfhilfe für Trump. Ein SPD-Politiker warf dem Konzern vor, sich politisch einzumischen. Zudem stieß die Ankündigung bei Gewerkschaften auf Unmut. Die IG Metall kritisierte den Vorstoß als unverantwortlich.
Audi hatte zuvor bereits angekündigt, seine besten SUV-Modelle in den USA zu produzieren. Das neue Werk in Georgia soll die Produktion beschleunigen. Allerdings wackeln die Werke des Volkswagen-Konzerns in Europa. Die Investition in die USA wird als strategische Entscheidung gesehen, um den US-Markt zu stärken.
Die Wahlkampfveranstaltung von Trump war Teil der Midterms, die am 3. November stattfindet. Viele Amerikaner haben bereits gewählt, auch wenn der offizielle Wahltag noch eine Woche entfernt ist. Die politische Spannung ist hoch. Die Kritik an Trump bleibt unverändert. Die Entscheidung von Audi wird als Zeichen für die politische Einflussnahme des Konzerns wahrgenommen.





















