Audi hat auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump die Planung eines neuen Werks in den USA bekanntgegeben. Der Konzern will rund vier Milliarden Dollar investieren und 4.500 Arbeitsplätze schaffen. Das Werk soll in Georgia entstehen.
Der Audi-Chef Gernot Döllner gab die Pläne während einer Rede von Trump vor Anhängern bekannt. Trump nutzte die Gelegenheit, um die Investition als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik zu bewerben. Die Ankündigung erfolgte kurz vor den Kongresswahlen.
Die Investition soll den Bau eines SUV-Werks umfassen. Jährlich sollen dort 200.000 Fahrzeuge produziert werden. Die IG Metall kritisiert die Entscheidung, da die Zustimmung des Aufsichtsrates noch nicht final ist.
Audi steht unter Druck aufgrund von US-Zöllen. Trump hatte zuvor Unternehmen mit hohen Zöllen bedroht. Die Investition in Georgia gilt als Reaktion auf diese Drohungen.
Die Ankündigung zeigt, wie politische Aktionen die Geschäftspolitik von Unternehmen beeinflussen können. Trump nutzte die Wahlkampftour, um seine Wirtschaftsstrategie zu untermauern. Die Investition könnte langfristig die US-Industrie stärken.



















