Steve Witkoff, spezieller Verhandler von US-Präsident Donald Trump, hat während einer Verhandlung mit russischen Behörden Vladimir Putin als „humanistisch“ beschrieben, was von Kritikern als unangemessen und unprofessionell bezeichnet wurde. Die Aussage fällt im Kontext der Bemühungen um die Freilassung des amerikanischen Geiselnahmen Stephen Hubbard, der in der Ukraine inhaftiert war. Witkoff, der als Trumps Verhandler für die Ukraine-Verhandlungen eingesetzt wurde, erklärte, dass die Bezeichnung auf die diplomatische Situation abgestimmt sei.

Die Begegnung zwischen Witkoff und Putin fand in Sankt Petersburg statt und wurde von der russischen Regierung als Fortschritt gewertet. Während der Gespräche wurde auch die Freilassung von Stephen Hubbard bekanntgegeben, was als Zeichen für eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen angesehen wurde. Zudem wurde ein Treffen zwischen Trump und Putin sowie zwischen Trump und chinesischen Führungskräften vorgeschlagen.

Die Bezeichnung von Putin als „humanistisch“ löste sowohl innerhalb der US-Regierung als auch in der Öffentlichkeit Kritik aus. Senator Thom Tillis und andere politische Akteure zeigten Verwunderung über die Formulierung, während Trump selbst die Aussage als relevant für die Geiselnahme-Debatte erklärte. Der Vizepräsident JD Vance verteidigte Witkoff, indem er den diplomatischen Kontext seiner Aussage betonte.

Die Beziehung zwischen Trump und Russland hat sich in den letzten Monaten weiter vertieft, insbesondere nach der Annäherung zwischen Witkoff und Putin. Die russischen Behörden haben in der Vergangenheit auch andere US-Unternehmen unterstützt, was auf eine zunehmende Kooperation hindeutet. Die Verhandlungen um die Ukraine bleiben jedoch komplex, da sie auf unterschiedlichen politischen Positionen beruhen.