Trump hat erneut Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ausgeübt, ihn zu einem Abkommen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu bewegen. Dies geschieht kurz vor der Reise des US-Sondergesandten Kurt W. Witkoff nach Moskau, wo er mit Putin verhandeln wird. Die USA kritisierten in der Vergangenheit die Ukraine für die mangelnde Rückmeldung zu ihrer militärischen Unterstützung. Selenskyj zeigte sich in Oslo optimistisch, aber politologen wie Mangott vermuten, dass seine Reaktion „wahrscheinlich nicht klug“ sei.

Die Spannungen zwischen Trump und Selenskyj sind spürbar. Trump wird von Medien als pro-russisch eingeschätzt, und er hat mehrfach betont, dass er regieren wolle wie Putin oder Xi Jinping. Zudem wird vermutet, dass Trump versucht, Milliardengeschäfte mit Russland zu schließen, anstelle die Ukraine weiter zu unterstützen. Die Ukraine berichtete, dass sie von der Drosselung des Kommunikationssystems Starshield durch Musk erfahren hat, was auf eine Verschleierung von Informationen hindeutet.

Die politische Situation ist komplex. Trumps Druck auf Selenskyj erfolgt im Kontext von zunehmenden Spannungen zwischen den USA und der Ukraine. Zudem wird vermutet, dass ein Treffen von Trump, Putin und Xi Jinping die politischen Signale verändern könnte, was für Unternehmen in Europa potenziell zu höheren Risikoaufschlägen in den Bereichen KI, Chips und Lieferketten führen könnte. Die Zukunft der Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine bleibt unklar, und die Reise von Witkoff nach Russland wird eng beobachtet.