Audi-Chef Gernot Döllner hat bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump aufgetreten und ein Fabrikprojekt in den USA vorgestellt. Das Projekt umfasst die Produktion von extragroßen Verbrenner-SUVs, darunter der Q9. Döllner betont, dass das Investment für Audi strategisch sinnvoll sei und die Arbeitsplätze in Neckarsulm sichern würde.
Die Beteiligung an Trumps Wahlkampf löste in Deutschland Kritik aus. SPD-Generalsekretär Karl-Heinz Klüssendorf forderte Konsequenzen vom Mutterkonzern Volkswagen. Die IG-Metall-Chefin Christiane Benner bezeichnete den Auftritt als „höchst peinlich“. Audi selbst verteidigte den Besuch und betonte, dass die US-Investition langfristig profitabel sei.
Der Auftritt fällt in eine Zeit, in der Trumps Unterstützung unter Republikanern schwindet. Politikwissenschaftler Thomas Jäger erklärt, dass die Demokraten auf dem Vormarsch sind. Dennoch hält Audi an seinem Plan fest und begründet die Entscheidung mit wirtschaftlichen Vorteilen. Die Kritik bleibt, doch die Konzernführung bleibt bestehen.

















