Audi-Chef Gernot Döllner hat am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump in Michigan aufgetreten. Dabei hat er ein Milliardenprojekt in den USA angekündigt. Die SPD kritisiert den Auftritt als „Wahlkampfhilfe für einen Autokraten“.

Die deutsche Automobilindustrie steht unter Druck. In Deutschland sollen tausende Arbeitsplätze wegfallen, während in den USA Investitionen geplant werden. Döllner betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der Partnerschaft mit den USA.

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo reagierte scharf. Sie bezeichnete den Auftritt als „beschämend“ und warf Döllner vor, bei Trump zu unterstützen. Cavallo kritisierte die Rede als voller Rassismus, Sexismus und Fremdenhass.

Die Kritik aus der SPD und der VW-Betriebsrat zeigt, wie polarisiert die Reaktionen auf Trumps Wahlkampf sein können. Die Automobilindustrie steht vor einer schwierigen Entscheidung: zwischen nationalen Interessen und internationalen Beziehungen.

Die Wahlkampfveranstaltung in Michigan war Teil einer Reihe von Aktivitäten, bei denen Trump versucht, seine Unterstützung zu stärken. Die Reaktionen auf seinen Auftritt zeigen, wie kontrovers die Politik von Trump in der internationalen Gemeinschaft wahrgenommen wird.