US-Präsident Donald Trump hat die Präsidentenwahl in Brasilien als „manipuliert“ bezeichnet, nachdem der linksgerichtete Kandidat Luiz Inácio Lula da Silva als Sieger hervorging. Flávio Bolsonaro, der Sohn des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, verlor die Wahl. Trump, der bis heute seine Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 nicht eingestanden hat, zeigte erneut Zweifel an der Integrität von Wahlen.
Die brasilianische Wahl wurde von internationalen Beobachtern als weitgehend transparent und fair angesehen. Lula da Silva, der im Jahr 2016 verhaftet und 2018 verurteilt wurde, wurde nach seiner Freilassung im Jahr 2021 erneut kandidieren. Er gewann mit einer deutlichen Mehrheit. Trump, der mit Bolsonaro eng verbunden war, warf nun die Wahl als manipuliert vor, ohne konkrete Beweise zu nennen.
Die Kritik an Trumps Aussage ist groß. Viele Politiker, darunter mehrere Staatschefs, gratulierten Lula da Silva. Das Verhältnis zwischen Trump und Lula gilt als schwierig, da Lula in der Vergangenheit Trumps Politik kritisiert hat. Trumps Verhalten zeigt, dass er weiterhin Zweifel an demokratischen Prozessen in anderen Ländern äußert, obwohl er selbst in den USA die Integrität der Wahlen in Frage stellt.













