US-Präsident Donald Trump hat Norwegen erneut scharf angegriffen und das Land als „Scheißhaus-Land“ bezeichnet. Die Anschuldigungen folgen auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an den ehemaligen US-Soldaten und Aktivisten Joseph Nye. Trump kritisierte die Entscheidung als „ungerecht“ und verurteilte die Norweger als „Drecksland“. Die Aussage fällt in eine Reihe von verbalen Angriffen, die Trump in den letzten Monaten gegen politische Gegner und internationale Institutionen ausgesprochen hat.

Die Entscheidung des Norwegen-Preiskomitees, den Friedensnobelpreis an Nye zu verleihen, löste bereits vorher heftige Reaktionen aus. Trump hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach die Auswahl des Preises kritisiert und warf der Norwegen-Regierung vor, politische Motivationen zu verfolgen. In seiner aktuellen Äußerung betonte er, dass die Verleihung des Preises „keine Ehre für das Land“ sei und die Norweger „nichts verstanden“ hätten.

Dieser Vorfall ist Teil einer länger anhaltenden Auseinandersetzung zwischen Trump und internationalen Institutionen sowie politischen Gegnern. In den letzten Jahren hat der Präsident häufig die politische Kultur im Ausland angegriffen und seine Kritik an der UN, der EU und anderen Organisationen öffentlich geäußert. Die aktuellen Äußerungen unterstreichen seine tendenzielle Haltung, die oft in scharfer Sprache und polemischen Formulierungen ausgedrückt wird.