Die US-Präsident Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl in Brasilien als „manipuliert“ bezeichnet, obwohl der linke Kandidat Lula da Silva den Wählern gewonnen hat. Die Regierung von Bolsonaro, der in der Wahl unterlag, hat das Ergebnis zwar anerkannt, aber mit Vorbehalten. Trump, der traditionell ein Vertrauter der brasilianischen Regierung war, hat seine Zweifel an der Integrität der Wahl ausgedrückt, ohne konkrete Beweise zu liefern.

Die Wahl in Brasilien fand am 29. Oktober statt. Lula da Silva, der ehemalige Präsident, gewann die Stichwahl gegen den konservativen Kandidaten Flávio Bolsonaro. Die Wahlkommission bestätigte das Ergebnis, und mehrere internationale Beobachter stellten die Transparenz der Abstimmung fest. Bolsonaros Partei, die Brasilien National, gab den Widerstand gegen das Ergebnis auf und erkannte Lulas Sieg an.

Trump, der in der Vergangenheit oft die Integrität von Wahlen in den USA in Frage gestellt hat, nutzte die Niederlage seines brasilianischen Verbündeten, um seine Kritik an dem Wahlsystem zu wiederholen. Er warf der brasilianischen Regierung vor, die Ergebnisse manipuliert zu haben, ohne dabei konkrete Beweise zu addieren. Die brasilianische Regierung lehnte die Vorwürfe ab und betonte die Rechtmäßigkeit der Wahl.

Die Wahl in Brasilien war ein weiterer Sieg für die linke Bewegung, die seit der Rückkehr Lulas ins politische Leben stärker geworden ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die brasilianische Bevölkerung nach der Amtszeit Bolsonaros eine Rückkehr zu linksgerichteten Politiken favorisiert. Trumps Kritik an der Wahl wird von vielen als Versuch wahrgenommen, seine eigene politische Position zu stärken, insbesondere vor den Midterms in den USA.